Wettbewerbsfähigkeit garantieren

Wettbewerbsfähigkeit garantieren

Freiburg fehlt ein zeitgemäßes Stadion: Der SC Freiburg verzichtet auf ein großes Unternehmen, das ihn alimentiert, Investoren und Mäzene. Umso wichtiger ist es, dass er sich in einem Wettberb, der sich in den letzten Jahren enorm beschleunigt hat, zumindest mit seinem Stadion – einigermaßen – konkurrenzfähig ist. Die Realität sieht aber anders aus: Außer dem SC Freiburg findet sich unter den 18 Vereinen der Ersten Bundesliga derzeit kein einziger weiterer Club, der in den letzten zehn Jahren sein Stadion nicht entweder komplett um-, aus- oder neu gebaut hat.

 

Es fehlt an mehr als Zuschauerplätzen

Das Problem beim alten Stadion ist nicht allein die begrenzte Zuschauerkapazität, der eingeschränkte Komfort und die verkehrstechnisch schwierige Lage. Die Konkurrenten mit zeitgemäßen Stadien haben einen zusätzlichen Vorsprung durch Vermarktungsmöglichkeiten, die den Entwicklungen der letzten 20 Jahre im professionellen Fußball in Deutschland Rechnung tragen. Im Schwarzwald-Stadion sind sie unzureichend oder fehlen gänzlich, ob das die Kapazitäten an Werbeflächen im Stadion-Innenraum betrifft oder VIP-Logen, von denen es beim Sport-Club gar keine gibt. Die hier bestehende Nachfrage wollen wir in einem ausgewogenen Verhältnis bedienen.

 

Keine Option, sondern Voraussetzung

Um wenigstens im direkten Wettbewerb mit Konkurrenten auf Augenhöhe wie Mainz oder Augsburg bestehen zu können, ist ein neues Stadion deshalb keine Option, sondern die Voraussetzung. Das zu realisieren und dafür zu arbeiten, heißt für uns auch, als Sport-Club unserer Verantwortung gegenüber den Fußballfans in der Stadt gerecht zu werden. Weil nur ein neues Stadion die Perspektive bietet, dass Freiburg auch in Zukunft ein Bundesliga-Standort bleibt.

 

Kommentare anzeigen
kommentieren