Wirtschaftskraft erhalten

Wirtschaftskraft erhalten

Regionaler Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor bleiben: Der SC Freiburg erwirtschaftet als Bundesliga-Verein mittlerer Größe inzwischen einen Umsatz von 70 Millionen Euro und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Bei der Gewerbesteuer zählt der Verein zu den sieben größten Einnahmequellen der Stadt Freiburg. Der Sport-Club erbrachte allein in den vergangenen zehn Jahren mehr als 100 Millionen Euro direkte oder indirekte Steuern bezahlt. Acht Millionen davon kamen direkt bei der Stadt an. Seit dem letzten Wiederaufstieg in die Bundesliga im Jahr 2009 gingen vom SC Freiburg jährlich 2,4 Millionen Euro an Pacht und Gewerbesteuer an die Stadt – das sind pro Jahr 800.000 Euro mehr als die Stadt für sämtliche Freiburger Sportvereine zusammen an Förderung im Breitensport aufwendet.

 

Sympathie und Werbewert ausbauen

Der SC Freiburg hatte in der Saison 2013/2014 die vierthöchste Stadion-Auslastung in der Ersten Bundesliga . Mehr als 400.000 Zuschauer besuchten vergangene Spielzeit das Schwarzwald-Stadion, das damit zu über 96,5 Prozent (inklusive Gästebereich) ausgelastet war. Darin zeigt sich die große Verbundenheit der Region mit „ihrem“ SC. In Studien wird die Zahl der Menschen, die sich allein in Südbaden über SC-Siege freuen, auf 1,3 Millionen Männer und Frauen geschätzt. Bilder von SC-Spielen in der Bundesliga sind darüber hinaus in mehr als 200 Ländern der Welt zu sehen – ein Werbewert für Freiburg und die Region, der in einer Erhebung auf rund 30 Millionen Euro taxiert wird. Pro Jahr.

 

Wertschöpfung sichern

Nicht nur als Arbeitgeber und Steuerzahler, sondern auch als Auftraggeber für viele kleine und mittlere Betriebe aus der Umgebung generiert der SC Freiburg derzeit jährlich eine regionale Wertschöpfung in Höhe von insgesamt 62,2 Millionen Euro in Südbaden. Diese wirtschaftliche Kraft entfaltet der SC mit überdurchschnittlichen Sympathiewerten. Ein Stadion-Neubau würde für den SC nicht allein die Voraussetzung schaffen, als Standort im deutschen Profifußball eine Perspektive zu besitzen – er würde damit auch seine Rolle als bedeutender Wirtschaftsfaktor für Freiburg und die Region stärken.

 

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