SBFV unterstützt das Freiburger Stadion-Projekt

SBFV unterstützt das Freiburger Stadion-Projekt

Beistand in Sachen Stadionneubau erhält der SC Freiburg auch vom Südbadischen Fußballverband (SBFV). In einem Beitrag in der verbandseigenen Zeitschrift "Südbaden Fußball" werden nicht nur einmal mehr die Positionen und Argumente der Stadion-Debatte sowie die Etappen auf dem Weg zum Bürgerentscheid am 1. Februar 2015 zusammengefasst - der SBFV bezieht auch ganz eindeutig Stellung: und zwar für den Bau des neuen Stadions am Wolfswinkel.

Denn auch die Verantwortlichen vom SBFV, der 1948 in Freiburg gegründet worden ist und seinen Sitz in der Nachbarschaft des SC hat, kennen die Situation beim Sport-Club nur zu gut, wissen längst um die nicht mehr zeitgemäßen Voraussetzungen, unter denen der Bundesligist arbeitet - und dennoch Erstaunliches und Großartiges leistet.

Positive Effekte für die sportliche Entwicklung in der Region

Zu den vielen Befürwortern des Projekts zählt deshalb auch der SBFV, der sich ebenfalls für einen Stadionneubau ausspricht und den Sport-Club in seinen Bemühungen unterstützt. Neben anderen guten Gründen spielt hierfür die Verantwortung eine Rolle, die sowohl der Verband als auch der SC Freiburg für den Vereins-Fußball der Region, aber auch mit Blick auf die Nachwuchsförderung und die Jugendarbeit tragen. SBFV-Präsident Thomas Schmidt betont dementsprechend ganz bewusst die "vielen positiven Effekte für den Amateurfußball", die ein Profiteam im Verband habe.

Gute Gründe für das neue SC-Stadion sehen jedenfalls auch die Verbands-Verantwortlichen. Der SBFV-Bericht hebt diesbezüglich den Vorbildcharakter des Bundesligisten besonders hervor, der gerade Kinder für den Fußball begeistern und sie animieren könne, selbst aktiv zu werden und ihren Idolen nachzueifern. Darüber hinaus wird unterstrichen, dass "der SC Freiburg auch in die sportliche Entwicklung der gesamten Region strahlt": zum einen durch die Möglichkeit der "heimatnahen Ausbildung von südbadischen Top-Talenten"; zum anderen durch jene Spieler, "die später den Sprung in die Bundesliga nicht schaffen und dann fußballerisch topausgebildet den Amateurvereinen in der Region zur verfügung stehen".

Und auch in finanzieller Hinsicht ist der Sport-Club laut Verband ein wichtiger Faktor für den Amateur-Fußball in Südbaden. Demnach fließen zwei Prozent der jährlichen Ticket-Einnahmen des Vereins an den SBFV und tragen so unter anderem dazu bei, "große Teile der Trainerausbildung" zu finanzieren oder "kostenlose Seminare für Vereinsmitarbeiter" zu ermöglichen.

"Der SC Freiburg braucht ein neues Stadion"

Unabdingbar sei ein neues Stadion aber auch, um den "Fußballbegeisterten der Region" wieder einmal ein ganz besonderes Ereignis bieten zu können: ein Länderspiel der deutschen National-mannschaft. Zwar habe sich der SBFV durch die Ausrichtung zahlreicher U-Länderspiele einen guten Namen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) erarbeitet, werde aber aufgrund "der fehlenden strukturellen Voraussetzungen im jetzigen Stadion kein A-Länderspiel erhalten".

Für SBFV-Präsident Schmidt steht folglich eines fest: "Für uns ist ganz deutlich, dass der SC Freiburg ein neues Stadion braucht, um einerseits mit der Entwicklung im Profifußball Schritt halten zu können, aber auch damit die wertvolle Arbeit in der Talentförderung in der Zukunft eine solide Grundlage behält." An die stimmberechtigten Freiburger Bürgerinnen und Bürger richtet er deshalb den Aufruf:

"Bitte stimmen Sie am 1. Februar für den Stadionneubau und damit für den SC Freiburg und den Fußball in Südbaden."


Den gesamten Beitrag zum Nachlesen finden Sie in der Dezemberausgabe von "Südbaden Fußball" oder hier.

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