Ein herzliches Dankeschön an alle SC-Unterstützer

Ein herzliches Dankeschön an alle SC-Unterstützer

Ehrenamtliches Engagement ist für die Gesellschaft von größter Bedeutung und verdient auch in Bezug auf den Fußball und sein Umfeld Hochachtung. Denn ohne die vielen tausend Menschen, die sich Woche für Woche unentgeldlich in seinen Dienst stellen, wäre Deutschlands "Volkssport Nummer 1" undenkbar. Diese unentbehrlichen Mitarbeiter sind es, die in ihrer Freizeit den Grundstein dafür legen, dass unzählige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung aufgehen, sich sportlich betätigen und somit nicht zuletzt einen Ausgleich zum Alltag finden können.

Das gilt auch für den Spitzenfußball, der ohne die hingebungsvolle Arbeit an der Basis, ohne die ehrenamtlichen Helfer in den Heimatvereinen der Profis ebenfalls nicht stattfinden könnte - jedenfalls nicht auf dem hohen Niveau, das wir heute miterleben dürfen. Und was wären die gefeierten Bundesliga-Clubs ohne ihre Fans und die Stimmung, mit der sie Deutschlands gut besuchte Stadien erfüllen? Eine Atmosphäre übrigens, für die die deutschen Ligen selbst im Ausland immer wieder bewundert werden. Gerade die Fans des SC Freiburg sind dafür bekannt, mit ihrem Verein durch dick und dünn zu gehen, der Mannschaft und ihren Spielern auch in schwierigen Situationen oder nach individuellen Fehlern beizustehen und sie aufzubauen.

Ehrenamtlicher Einsatz im Wahlkampf

Das beweist auch der Wahlkampf vor dem Bürgerentscheid zum neuen SC-Stadion am Wolfswinkel, der in einem nicht zu unterschätzenden Ausmaß und mit viel Einsatz und Leidenschaft von den Anhängern des Sport-Clubs geführt wird: Sie haben sich in Bürgerinitiativen organisiert oder nutzen die bereits bestehende Strukturen der zahlreichen Fanclubs, um "Ja"-Stimmen für den Stadionneubau wie auch den Standort Wolfswinkel zu sammeln; sie informieren und diskutieren unermüdlich in den neuen Medien - etwa auf eigens dafür eingerichteten Websites oder in sozialen Netzwerken wie Facebook; und sie stellen sich an Infoständen bei Wind und Wetter den Fragen der Freiburger Bürgerinnen und Bürger, um die vielen guten Argumente für das Projekt zu transportieren und somit Gegner wie Unentschlossene sachlich zu überzeugen.

Doch das ist noch lange nicht alles: Auch bei offiziellen Veranstaltungen wie der Bürgerinformation an der Freiburger Messe stehen sie dem SC Freiburg bei oder führen selbstverantwortlich und auf eigene Kosten Veranstaltungen und Aktionen durch, um ihren Club auf dem Weg zum neuen Stadion zu unterstützen. Dem Engagement dieser zahllosen Helfer gebührt der besondere Dank und Respekt des SC Freiburg wie auch seiner Fans. Sie sollen an dieser Stelle gewürdigt und einige Gruppierungen - wenn auch leider nicht alle - nochmals vorgestellt werden.

Ein Blick auf einige Unterstützer-Gruppen

Bereits im Jahr 2011 hat sich die Bürgerinitiative Pro SCF gegründet, um für eine geeignete neue SC-Spielstätte zu kämpfen. Seitdem lädt sie alle sport-, fußball- und SC-begeisterten Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Meinungsaustausch über das Pro und Contra eines neuen Stadions in Freiburg ein. Mit gleichermaßen sachlichen wie guten Gründen zeigen die Initiatoren die Chancen des Neubaus auf und fördern diesen durch politische sowie mediale Unterstützung - unter anderem auf ihrer Website und auf Facebook.

Die Fangemeinschaft (FG), also der Dachverband der offiziellen SC-Fanclubs, hat mit Ja zu FR ihrerseits ein Projekt auf den Weg gebracht, mit dem alle Fans und Befürworter aufgerufen werden sollen, am 1. Februar für das neue Stadion am Wolfswinkel zu votieren. Denn das jetzige Zuhause des Sport-Clubs entspricht weder den Vorgaben der DFL noch dem Selbstverständnis des SC Freiburg, etwa in Bezug auf Gastlichkeit (Gäste-Fanblock) und soziale Verantwortung (Behindertenplätze). Der FG und den mitwirkenden Fans ist es maßgeblich zu verdanken, dass in den letzten Wochen an über 40 Infoständen in allen Stadtteilen und bei jeder Wetterlage Präsenz gezeigt werden konnte, um so die Freiburgerinnen und Freiburger mit fairen Wahlkampf-Mitteln aufzuklären, Mißverständnisse wie auch Ängste auszuräumen und die zum Teil gezielten Fehlinformationen einiger Stadiongegner richtigzustellen. Einen Höhepunkt ihres Engagements bildet zudem die selbstfinanzierte Stadion-Choreografie beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Wer diese tolle Aktion finanziell unterstützen möchte, darf seinen Beitrag gerne an den im Stadion aufgestellten Spendentonnen für Pfandbecher leisten.

Besonders aktiv setzt sich auch die Bürgerinitiative Freiburg für Fairplay - pro Stadion für den Neubau ein: Seit ihrer Gründung im November 2014 bemüht sie sich um "Ja"-Stimmen beim Bürgerentscheid - neben Flugblatt-Aktionen und Infoständen unter anderem mit prominenten Unterstützern wie Günter Netzer oder Ottmar Hitzfeld, die sich auf ihrer Website für das Stadion am Wolfswinkel aussprechen, oder mit einer Podiumsdikussion mit Christian Streich und Marcel Reif. In der BI haben sich zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Freiburg und der Region zusammengefunden, um dem Sport-Club durch ihre tatkräftige und argumentative Hilfe eine Stütze im Wahlkampf um das neue Stadion zu sein. Dem Verein soll es somit ermöglicht werden, sich auch weiterhin "durch Sparsamkeit, ökologisches Engagement und soziale Verantwortung auszeichnen und noch dazu sportliche Erfolge erzielen" zu können. Dabei war die BI von Anfang an auf eine sachliche, mit fundierten Informationen geführte Debatte bedacht. Wichtig ist ihr aber auch die Feststellung, dass die Pläne für den Neubau am Wolfswinkel "ökologisch und sozial vertretbar sind", wie die Gründer Eberhard Fugmann (Schulleiter des Rotteck-Gymnasiums) und Franz-Karl Opitz (Gymnasiallehrer i.R.) betonen: „Wir sind überzeugt, dass die nötigen Investitionen für die Infrastruktur von der Stadt so geplant werden, dass die jährliche Zusatzbelastung des Haushalts nicht auf Kosten sozialer oder kultureller Fördermittel gehen wird.“ Kultur, Soziales, Bildung und Sport gehörten in Freiburg zusammen und dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Einen zusätzlichen Beleg, dass die Basis der Stadion-Befürworter weit über das Lager der „aktiven Fans" hinausgeht, liefern die mehr als 9100 Unterstützer der Initiative Stadion in Freiburg, die bereits in der Sommerpause 2013 von verschiedensten SC-Fans initiiert worden ist. Sie setzt sich seitdem auf ihrer Website und via Facebook für eine Heim- und Spielstätte des Sport-Clubs innerhalb der Stadt ein, damit das neue Stadion - das unausweichlich sei, "um den SC Freiburg und seine Werte dauerhaft zu erhalten" - für die Fans auch weiterhin gut zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar bleibt. Denn der SC gehöre zu Freiburg wie das Münster, der Schlossberg oder die Dreisam, seine Heimspiele seien ein Treffpunkt für jung und alt, für arm und reich, für groß und klein - und das solle auch in Zukunft so bleiben. Im Wolfswinkel sieht die Initiative den geeignetsten Standort: "verkehrsgünstig gelegen" und zugleich "absolut innenstadtnah" - kurzum einen Standort, "mit dem wir uns als Fans voll identifizieren können". Die unermüdliche Unterstützung der SC-Fans geht deshalb weit über ihr Engagement in den neuen Medien hinaus: Bereits im Februar 2014 konnten sie Oberbürgermeister Salomon eine Forderung nach einem Stadion im Stadtbereich mit mehr als 6000 Unterschriften übergeben, die an den drei vorangegangenen Heimspieltagen gesammelt worden waren. Es folgten weitere Coups wie eine Spruchband-Aktion in der Stadt und ein liebevoll ausgearbeitetes Positionspapier, deren Schlagzahl in der heißen Wahlkampf-Phase der letzten Wochen nochmals gesteigert wurde: mit arbeits- und kostenintensiven Highlights wie dem Faktencheck, also einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Argumenten der Stadiongegner, und einer großangelegten Bierdeckel-Aktion in Freiburger Bars und Kneipen.


Natürlich haben aber auch viele weitere Fan-Gruppen wie die Supporters Crew, die Gemeinschaft Wolfswinkel wird Stadionwinkel, das Fanmedium Nur der SCF oder das Onlinemagazin Nordtribuene.org alles gegeben, um in den sozialen Medien, im Freundes- und Bekanntenkreis oder auf der Straße um "Ja"-Stimmen für den Stadionneubau zu werben und ihren Verein, den SC Freiburg, in seinem Anliegen zu unterstützen. Auch wenn an dieser Stelle also nicht alle von ihnen aufgeführt werden konnten, so ist ihnen doch allen gleichermaßen diese Würdigung gewidmet, gilt ihnen allen ein herzliches Dankeschön!

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