1. Treffen des Begleitforums zum Stadionneubau

1. Treffen des Begleitforums zum Stadionneubau

Stadt informiert Anlieger, Bürgervereine, Bürgerinitiativen, Betriebe und Interessensvertretungen über aktuellen Stand der Stadionplanung

Bebauungsplanverfahren soll 2017 zum Satzungsbeschluss führen – Stadion-Objektträgergesellschaft nimmt 2016 die Arbeit auf

Wie geht es weiter mit der Planung des künftigen SC-Stadions am Wolfswinkel, wann werden welche nächsten Schritte entschieden? Die Information zum aktuellen Sachstand des Stadionprojekts stand im Mittelpunkt der ersten Sitzung eines Begleitforums zum Neubau des SC-Stadions am 10. Dezember im Technischen Rathaus. Der Gemeinderat hatte auf Vorschlag der Verwaltung das Gremium als Teil des Dialog- und Kommunikationskonzepts für die weiteren Planungsschritte beschlossen. In dem Begleitforum unter Vorsitz von Baubürgermeister Prof. Martin Haag werden Bürgervereine und Bürgerinitiativen pro und contra Stadion, Vertretungen der Jugend, Senioren, Menschen mit Behinderung, der Flugplatznutzer, Wirtschaft, Umweltverbände, Universität und Forschungsinstitute sowie des Sport-Club und seiner Fangruppierungen regelmäßig über den Stand der Stadionplanung informiert. Das Begleitforum wird extern moderiert.

Erklärtes Ziel der Stadtpolitik und des Sport-Club ist es, so Bürgermeister Martin Haag, in jeder Phase unabhängig von den gesetzlich vorgeschriebenen Partizipationsverfahren größtmögliche Transparenz zum Projekt zu schaffen und in einem konstruktiven Dialog mit allen zu bleiben, die direkt oder mittelbar als Anlieger, Gewerbetreibende oder Nutzer des Flugplatzes vom künftigen Stadion betroffen sind.

Im Februar 2016 wird der Gemeinderat die Gründung einer „Stadion Freiburg Objektträgergesellschaft“ als gemeinsame Tochtergesellschaft der Stadt und des SC beschließen, die ab April als Besitzgesellschaft und Bauherrin fungiert, während der SC das Stadion als Pächter betreiben und unterhalten wird.

2016 beginnt das Ausschreibungsverfahren, mit dem die Stadion-Gesellschaft Angebote für den architektonischen Entwurf, Planungs- und Bauleistungen aus einer Hand einholen wird. Ziel ist es, durch die Beauftragung eines „Totalübernehmers“ für Entwurf und Bauleistungen und zu einem Festpreis das Risiko von Kostensteigerungen über den im Bürgerentscheid beschlossenen Kostenrahmen hinaus auszuschließen.

Einen breiten Raum nahm die Diskussion über den Umfang möglicher Nebennutzungen außerhalb des eigentlichen Spielbetriebs ein. Stadt und SC stellten eindeutig klar, dass das künftige Stadion am Standort Wolfswinkel kein Eventstadion für große Open-Air-Konzerte oder ähnliche Großveranstaltungen sein werde. Jedoch soll der SC die Möglichkeit haben, die mit dem Stadionbau ohnehin herzustellenden Räumlichkeiten in der Haupttribüne mit einer Gesamtkapazität von rund 2000 Menschen wirtschaftlich nutzen zu können.

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