Pressemitteilung der Stadt Freiburg vom 25.10.2017

Pressemitteilung der Stadt Freiburg vom 25.10.2017

Bau des Stadions am Flugplatz ist auch aus Sicht der Luftverkehrsbehörde möglich +++ Stellungnahme des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Luftsicherheit am geplanten Stadion am Wolfsbuck vor zwei Tagen eingegangen

 

Die aktuelle Stellungnahme des Regierungspräsidiums (RP) Stuttgart vom Montag, 23. Oktober, bestätigt die Einschätzung der Gesellschaft für Luftverkehrsforschung (GFL), dass ein sicheres Nebeneinander von Stadion und Flugbetrieb am Wolfsbuck möglich ist. Das Schreiben des RP ergänzt eine im Rahmen der Offenlage des Bebauungsplan-Entwurfs eingegangene Stellungnahme vom August. Darin ging es um die Thematik der Flugmeteorologie und Flugsicherheit, diese hatte jedoch Ergebnisse, Bewertungen und Erläuterungen der Gutachter von der GFL nicht berücksichtigt sowie die Methodik der Gutachterbüros angezweifelt.

 

In der ergänzenden Stellungnahme jetzt wird in dem entscheidenden Punkt der Veränderung von Luftströmungen ausdrücklich „an der Kritik der Untersuchungsmethode der GFL nicht mehr festgehalten“. Zum andern stellt das RP fest, dass Veränderungen von Luftströmungen durch das Stadion zwar nicht gänzlich auszuschließen seien, diese sich aber „im tolerablen Bereich“ hielten. Die GFL sei „nachvollziehbar zu dem Ergebnis gekommen, dass Risikominderungsmaßnahmen wegen veränderter Strömungsverhältnisse nicht erforderlich sind“. Auch bezüglich aller wichtigen anderen Fragen bestätigt das RP das Vorgehen und die Schlussfolgerungen der GFL als nachvollziehbar und belastbar, darunter die im Flugsimulator erzielten Ergebnisse. Daneben enthält die Stellungnahme einzelne durch die Stadt umzusetzende Auflagen.

 

Für das Bürgermeisteramt steht damit fest, dass mit Umsetzung der gutachterlichen Empfehlungen und der Auflagen des RP Stuttgart das Stadion am Wolfswinkel gebaut werden kann und zugleich ein sicherer Flugbetrieb am Flugplatz Freiburg möglich ist.

 

Die Bauverwaltung hat die Stellungnahme direkt nach Erhalt am vergangenen Montag an sämtliche Fraktionen des Gemeinderats verschickt. Auch die Bürgerinitiative Pro Flugplatz hat die Stellungnahme am Montag erhalten.